Therapieangebot
Alltagsorientiertes Training (Belinda Böhm)
Alltagsorientiertes Training bedeutet für mich nicht nur, Muskeln zu kräftigen, sondern Bewegungen im Alltag nachhaltig zu verbessern. Der Körper arbeitet bei jeder Aktivität als vernetztes System – genau deshalb trainieren wir nicht isolierte Muskelgruppen, sondern ganze Bewegungsabläufe. Dabei stehen koordinative Fähigkeiten, Gleichgewicht, Stabilität und die Zusammenarbeit verschiedener Muskelketten im Mittelpunkt.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem motorischen Lernen. Unser Nervensystem lernt durch Wiederholung, gezielte Reize und alltagsnahe Bewegungen. Durch alltagsorientierte Übungen werden Bewegungsabläufe nicht nur kräftiger, sondern auch effizienter, sicherer und automatisierter. Das Training unterstützt somit die Fähigkeit des Gehirns, Bewegungen besser zu steuern und neue Strategien für Alltag, Beruf und Freizeit zu entwickeln.
Die Übungen orientieren sich an echten Alltagssituationen: Aufstehen, Gehen, Treppensteigen, Heben, Gleichgewicht halten oder Bewegungen unter wechselnden Bedingungen kontrollieren. Durch diese praxisnahen Bewegungsaufgaben wird nicht nur die Muskulatur gefordert, sondern auch Wahrnehmung, Koordination und Reaktionsfähigkeit geschult.
Gerade in der neurologischen Rehabilitation spielt alltagsorientiertes Training eine wichtige Rolle. Ziel ist es, Bewegungen wieder sicherer, ökonomischer und selbstständiger ausführen zu können – angepasst an die individuellen Ziele und Möglichkeiten jeder Person.
Bobath-Therapie für Kinder (Belinda Böhm)
Wen behandelt der „Kinder-Bobath-Therapeut“?
Der auf Kinder-Bobath spezialisierte Physiotherapeut behandelt in der Regel Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche. Bei Säuglingen sind dies z.B. Asymmetrien (Schiefhaltungen), Entwicklungsverzögerungen, Wahrnehmungsstörungen, Babys mit Überstreckungen, erhöhte oder zu schlaffe Muskelspannungen (Muskeltonusstörungen) und neurologische Auffälligkeiten (Spastiken/Hemiparesen). Bei den etwas älteren Kindern kommen noch Gleichgewichtsprobleme, Gangunsicherheiten, Fehlhaltungen und Fehlbelastungen (Skoliosen).
Es ist das Ziel des Konzeptes, das Kind zunächst in seinen Fähigkeiten zu erkennen und seine Kompetenzen zu entdecken. Der Therapeut „holt“ das Kind an der Stelle „ab“, an der es sich aktuell befindet und er versucht dann, die ihm dargebotenen Fähigkeiten und Kompetenzen zu benutzen und diese gemeinsam mit dem Kind weiterzuentwickeln. Am Ende steht das Erreichen einer größtmöglichen Selbständigkeit, bei der sowohl die funktionellen Fähigkeiten des Kindes differenziert werden sollen, als auch die Handlungskompetenz erweitert wird.
Entwicklungssprechstunde (Belinda Böhm)
Sie sind Eltern geworden...
...von heute an wird sich in Ihrem Leben vieles ändern, und Sie freuen sich sicher auf die vielen, neue Herausforderungen.
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Doch wie geht man am besten mit dem kleinen Wesen um?
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Sind Sie noch unsicher, wie Sie das Kind aufnehmen oder hinlegen sollen?
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Möchten Sie gerne wissen, ob Sie Ihr Kind richtig tragen?
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Wissen Sie nicht, ob es schon auf dem Bauch liegen darf?
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Oder ist Ihr Kind schon älter und geht schon in den Kindergarten oder in die Schule?
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Und Sie machen sich Sorgen, ob sich Ihr Kind richtig entwickeln wird?
Wir sind ausgebildete Kinder-Physiotherapeuten und beschäftigen uns täglich mit der Entwicklung von Säuglingen und Kindern.
In einer 45 minütigen, individuellen Sprechstunde klären wir Sie über die Entwicklung Ihres Kindes auf und beantworten Ihre Fragen persönlich und ausgiebig. Wenn notwendig und sofern Sie es wünschen, zeigen wir Ihnen auch einige geeignete Handgriffe oder Übungen, mit denen Sie die Entwicklung Ihres Kindes bestmöglich fördern können und es auf die nächsten Entwicklungsschritte vorbereiten.
Integrative Manual Therapy TM (Belinda Böhm)
… ist ein äußerst effektives, an den anatomischen Strukturen des Menschen orientiertes Therapieverfahren. Es wurde in den vergangenen 30 Jahren hauptsächlich von Dr. Sharon Weiselfish Giamatteo entwickelt. Als Basis dienten die Osteopathie und die Cranio-Sacrale Therapie in den USA.
Der Integrativen Manual Therapy TM (IMT) liegt folgender Gedanke zu Grunde: der Mensch besteht aus einer Vielzahl von miteinander vernetzten Systemen, wie z.B. dem Gefäß-, Muskel-, Organ-, Nerven- oder Knochensystem, sowie energetischen Systemen und der Psyche.
Manuelle Therapie nach Maitland und Kaltenborn (Marie Kranabetter)
Die Manuelle Therapie befasst sich mit speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die der Auffindung (Erkennung) und Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat dienen. Es handelt sich hierbei um spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren. Dieser Befund dient als Grundlage zu den therapeutischen Handgriffen, die vom Physiotherapeuten/ Krankengymnasten als Mobilisation durchgeführt werden. Die Handgriffe werden sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen eingesetzt, wenn diese durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden. Die Auswahl der jeweiligen Mobilisationstechniken, die der Physiotherapeut einsetzt, wird bestimmt durch den Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks.
Weiterbildungen im Bereich der Myofascialen Techniken (Muskulatur und Faszien) ergänzen die passive Behandlung.
Triggerpunktbehandlungen (Marie Kranabetter)
Die myofasziale Triggerpunkttherapie beschäftigt sich mit der Behandlung von Schmerzen, die aus der Muskulatur kommen, den sogenannten myofaszialen Schmerzsyndrornen, die chronische Beschwerden verursachen können.
Chronische Überlastung oder direkte Traumen der betroffenen Muskelstrukturen sind häufig Ursache für ein myofasziales Schmerzsyndrom.
Diese provozieren eine Funktionsstörung des Bindegliedes zwischen Nerven und Muskulatur, der motorischen Endplatte. Dort entstehen extrem empfindliche Zonen. Diese lokalen Schmerzpunkte, die sogenannten myofaszialen Triggerpunkte, sind in einem Hartspannstrang der Skelettmuskulatur meist leicht zu tasten. Ihre mechanische Reizung führt oft zu einem Übertragungsschmerz in entfernten Körperregionen (“referred pain”).
Durch eine geeignete Therapie lässt sich diese Pathologie auch nach langer Zeit beseitigen.
Beckenbodentherapie nach Heller und BM-Balance (Marie Kranabetter)
Nahezu jeder Mensch hat früher oder später einmal Probleme mit dem Blasen-Harntrakt bzw. den Beckenorganen.
Sei es in Form von Entzündungen, Organsenkungen, Gewebsveränderungen (wie z.B. Prostatavergrößerungen oder Zysten ) oder auch gut- oder bösartigen Tumoren.
Neben anderen Beschwerden kann dies je nach Ursache zu funktionellen Störungen von Speicher-, Schließ- oder Auslassmechanismus des Blasen-Harntrakts führen.
Genau hier setzten die Konzepte von BM BALANCE, TANZBERGER bzw HELLER an:
Es sind ganzheitliche Konzepte, um Beschwerden rund um Blase, Beckenboden und Prostata vorzubeugen oder zu beseitigen.
Weiterbildungen in der Franklinmethode ergänzen das Angebot
Die Franklin-Methode ist eine vom Schweizer Sportwissenschaftler Eric Franklin entwickelte, weltweit praktizierte Bewegungslehre. Sie kombiniert Anatomiewissen mit mentaler Vorstellungskraft (Imagination) und dynamischer Neurokognitiver Imagination (DNI). Das Ziel ist es, durch geistige Bilder Bewegungsabläufe zu erleichtern, Haltungsfehler zu korrigieren und Muskeln sowie Faszien tiefgehend zu entspannen.
Ziel der Franklin- Methode ist durch Verbesserung der Körperwahrnehmung und Änderung von pathogenen (schädlichen) Bewegungsmustern eigenständig Einfluss auf körperliche Beschwerden zu nehmen.
Atemtherapie (Marie Kranabetter)
Die Atemtherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Physiotherapie. Sie besteht aus verschiedenen aktiven und passiven Maßnahmen zur Verbesserung der Belüftung beider Lungen mit dem Ziel die größtmögliche Aufnahme von Sauerstoff zu erreichen. In der Atemtherapiekommen verschiedene Techniken zum Einsatz, die sowohl passiv (durch den Therapeuten) als auch als auch aktiv (durch den Patienten) durchgeführt werden können.
Atemtherapie findet ihre Anwendung bei folgenden Krankheitsbildern:
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cystischer Fibrose (cF / Mukoviszidose)
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Asthma bronchiale
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Obstruktive Bronchitis
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Lungenentzündung
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Broncho Pulmonale Dyplasien (BPD bei Frühgeburten) und viele weitere mehr.
Mit der Atemtherapie wird versucht dem Patienten auf vielfältige Weise eine voll ausreichende Belüftung der Lungen zur verbesserten Aufnahme von Sauerstoff zu ermöglichen
Kinesio-Tape (Belinda Böhm/Marie Kranabetter)
Ein Kinesio-Tape ist ein elastisches Tape, das bei unzähligen Krankheitsbildern wie Rückenschmerzen, Muskel- und Sehnenbeschwerden, Überlastungssyndromen sowie Lymphabflussstörungen eingesetzt wird. Der Wirkungsmechanismus des Kinesio-Tapes beruht auf einer leichten Massage der Haut und der darunterliegenden Gewebsschichten. Dadurch können die lokale Durchblutung und der Lymphabfluss angeregt werden.